Gesundheit - Männerchor Meißen

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Gesundheit

Auszug aus der Zeitschrift Chor-Live des Chorverbandes NRW 1/2012:

Vom Glück, das nur das Singen bietet!
Über 100.000 Sängerinnen und Sänger  im Chorverband NRW erleben das Glücksgefühl in neun Millionen Probestunden, sagt Landeschorleiter Professor Michael Schmoll.


Er ist überzeugt, dass die Chöre das bieten, was kein anderes Hobby kann:
Die Glücksgefühle, die innere Ausgeglichenheit und Harmonie die sich beim Singen einstellt. Schmoll: „Wir reden viel zu wenig darüber, warum Menschen im Chor singen. Weil sie wissen: Wenn ich in die Probe gehe, komme ich bereits nach 10 Minuten in eine innere Ruhe hinein. Dafür muss ich woanders, etwa im Yogakurs, richtig bezahlen.“
Das grundlegende Wohlbefinden, das Singen auslöst, ist Schmoll zufolge der Hauptgrund, warum überhaupt so viele Menschen in Chören aktiv sind.
……“Der gemeinschaftliche Aspekt ist sehr wichtig. Ein anderer Mensch ist auf der gleichen Frequenz unterwegs. Harmonie ist auch ein physikalischer Begriff“, argumentiert der Landeschorleiter.



Gesundes Singen
Singen hält gesund und macht glücklich: Das ist wissenschaftlich erwiesen. Münchener Forscher haben bereits im Jahr 2007 herausgefunden, dass Chorsänger bessere Abwehrkräfte haben. Beim Singen steigt die Anzahl der Immunglobine A, die in den Schleimhäuten sitzen und Krankheitserreger bekämpfen. Schon zehn bis fünfzehn Minuten singen reichen einer weiteren Studie zufolge aus, um das Herz-Kreislauf-System auf Trab zu bringen. Erforscht wurde weiterhin, dass beim Singen Glückshormone wie Beta-Endorphin, Serotanin und Noradrenalin produziert werden. Stresshormone wie Cortisol werden dagegen abgebaut. In der therapeutischen Praxis werden daher das Singen und die Arbeit mit Tönen bereits in vielfältiger Weise eingesetzt.


 
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